Dienstag, 22. Februar 2011

Parodontitis und Rauchen, Parodontose Bochum informiert, www.zahnarzt-bochum.de


Zahnausfall durch bösartige Bakterien im Mund

Die sehr schädliche Wirkung des Zigarettenrauchens und der Zusammenhang mit dadurch entstandenen bakteriellen Entzündungen im Mundraum ist hinlänglich bewiesen und einfach eine Tatsache.
Parodontitis (sprich, die Entzündung des Zahnhalteapparates) kommt bei Rauchern häufiger vor und ist bei ihnen auch weitaus schwieriger zu bekämpfen. Chronische Infektionen stellen hier einen Dauer-Risikofaktor dar. Die Zähne von Zigarettenkonsumenten lockern sich schneller und gehen auch schneller verloren.

Auch wenn es heutzutage ausgesprochen gute Zahnimplantations-Techniken gibt und somit die Angst vor Zahnverlust im Allgemeinen kleiner geworden ist, bleibt zu bedenken, dass Implantationen bei Rauchern nicht so zufriedenstellend verlaufen, wie bei Nichtrauchern. Auch die Bedeutung der Mundhygiene in diesem Zusammenhang wird unterschätzt. Das "Raucherzahnfleisch" ist normalerweise schlechter durchblutet als das Zahnfleisch des Nichtrauchers, und Zahnbeläge, die durch Nikotin und Kondensate laufend entstehen, müssen täglich bekämpft werden. So wird ständig bösartigen, schädlichen Bakterien Tür und Tor geöffnet.

Rauchern wird dringend geraten ihren Nikotinkonsum einzustellen! Und das besonders nach einer bei ihnen diagnostizierten (festgestellten) Parodontitis.


Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten, oder als Betroffener Hilfe benötigen, dann wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unsere Praxis.


Dr. med. dent. Günter Leugner und Zahnarzt Andreas Leugner

Mittwoch, 16. Februar 2011

Parodontologie/ Parodontosebehandlung in Bochum und Herne: Chirurgische Behandlung freiliegender Zahnhälse

Freiliegende Zähnhälse an mehreren Zähnen
 nach kieferorthopädischer Behandlung
Schmerzen bei kalten, warmen oder säurehaltigen Getränken sind häufig das erste Alarmsignal, dass etwas mit den Zähnen nicht stimmt. Schmerzen aufgrund von freiliegenden Zahnhälsen lassen sich behandeln. Die Ursache ist das "Sich-zurück-ziehen" von Zahnfleisch am Zahnhals. Meistens sind die Eckzähne im Oberkiefer als erste betroffen, doch können auch alle Zähne betroffen sein. Der Zahnarzt spricht von "Rezessionen".

Oft versiegelt der Zahnarzt den Zahnhals (als symptomatische Therapie) mit einem kräftigenden Fluorid-Lack oder trägt einen dünnfließenden Kunststoff auf, um die Kanälchen am Zahnhals zu verschließen. Beide Verfahren lindern die Überempfindlichkeit. Das störende Aussehen wird nicht oder kaum verbessert.
Für die  Zahnpflege gibt es ebenfalls spezielle Zahnpasten, deren Inhaltsstoffe die Zahnhalskanälchen verschließen. In der Regel werden die Zahnhälse mit der Zeit weniger empfindlich und der Biss in den Apfel ist nicht mehr ganz so unangenehm.
Bei länger bestehenden freiliegenden Zahnhälsen ist die Vorschädigung allerdings so groß, dass nur noch Zahnhalsfüllungen oder schützende Keramik-Veneers eine dauerhafte Schmerzlinderung bringen.

Für die meisten Patienten eignen sich parodontal-chirurgische Methoden, um das Zahnfleisch wieder über den Zahnhals zu legen. Dies ist eine gute Therapie, weil die Ursachen behandelt werden.

Das Zahnfleisch wieder "zurückzuholen" ist möglich, bedarf aber einer Zahnfleischtransplantation um dünnes und anfälliges Zahnfleisch zu verdicken. Emdogain, ein sogenanntes Schmelzmatrixprotein, sorgt dafür, dass das Zahnfleisch auch an der Wurzel anwächst. Es wird vor dem Zunähen auf die Wurzel gespritzt.
Zähne werden mit Composit temporär verblockt, um eine sichere Zahnhalsdeckung mit Aufhängenähten zu gewährleisten.

Ausgeheilte Zahnhalsdeckung
Nach einigen Tagen ist die Heilung perfekt. Dieses sehr ästhetische Ergebnis ist über Jahre stabil.
Der einfachste Schutz vor empfindlichen Zahnhälsen ist natürlich, sie erst gar nicht entstehen zu lassen. Mit der richtigen Putztechnik sowie der rechtzeitigen Behandlung von Parodontitis und Zähneknirschen lässt sich das Risiko deutlich senken.
Auch kieferorthopädsche Behandlungen begünstigen "lange Zähne". Denn bewegt der Kieferorthopäde die Zahnwurzel durch die Knochenwand ist eine Rezession vorprogrammiert. Kieferorthopäden und parodontologisch tätige Zahnärzte müssen über das Risiko von Rezessionen möglichst vor der kieferorthopädischen Behandlung nachdenken, um gegebenenfalls schon im Vorfeld eine chirurgische Verbreiterung einzuleiten.

Kontaktieren Sie uns bitte  in unserer Praxis, wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten.

Dr. med. dent. Günter Leugner und Zahnarzt Andreas Leugner

Dienstag, 8. Februar 2011

Parodontose Bochum, Parodontitis-Warnzeichen:

Parodontitis, erste Symptome, erste Anzeichen:

Krankes, entzündetes Zahnfleisch ist dunkelrot, schmerzempfindlich, kann unangenehm riechen und blutet häufig bei der Zahnpflege. Das Zahnfleisch kann geschwollen und gerötet erscheinen, es kann bereits stark zurückgegangen sein. Die Zahnhälse sind empfindlich. Einzelne Zähne haben sich vielleicht schon gelockert. Eventuell tritt sogar stellenweise Eiter aus. Sind diese Warnzeichen (Symptome) bereits bei Ihnen vorhanden, sollten Sie davon ausgehen, dass Sie an einer Parodontitis erkrankt sind. Nehmen Sie diese Signale bitte sehr ernst, und suchen Sie baldmöglichst Ihren Zahnarzt auf.
Eine unbehandelte Parodontitis kann sich weitreichend auswirken. Nicht nur der Mund und der Zahnhalteapperat sind betroffen - der ganze Körper kann in Mitleidenschaft gezogen werden!
Zusammenhänge zwischen Parodontitis und anderen Erkrankungen sind heute hinlänglich bekannt. Eine Diabetes kann z.B. verschlimmert werden. In den Körper eindringende Bakterien können mitunter Herzerkrankungen auslösen. Zahnfleischentzündungen werden sogar für einige Frühgeburten verantwortlich gemacht.
Ihr Zahnarzt kann Ihnen helfen, Sie aufklären und mit Ihnen zusammen einen sinnvollen, umfassenden Plan entwickeln, wie Sie der Parodontitis entgegen treten können.
Machen Sie noch heute einen Termin!


Dr. med. dent. Günter Leugner und Zahnarzt Andreas Leugner

Parodontologie Bochum informiert: Laserbehandlung bei Periimplantitis, zahnarzt-bochum.de

Der Dental-Laser im Einsatz ( Beispiel am Modell)
Bakterielle Entzündungen sind Gift für eine langjährige Haltbarkeitserwartung bei Zahnimplantaten.
Als Folge von negativen äußeren Einflüssen, wie zum Beispiel:
-Rauchen, -nicht ausreichende Reinigung, -bereits entstandener Zahnstein, d.h. mangelnder Nachsorge etc. können und werden sich Bakterien im Raum zwischen Implantaten und Zahnfleisch ansiedeln.
Es findet schnell eine Übertragung vom Implantat-Hals bis zum Kieferknochen hin statt und dann entsteht eine (zuerst meist schmerzlose) Entzündung am Übergang des Knochens zum Implantat.
Diese Entzündung wird Periimplantitis genannt.
Der Knochen am Implantat löst sich auf.

Es entsteht eine Art Parodontose (besser gesagt Parodontitis) am Implantat. Welche dann zu Schmerzen führt und einen äußerst unangenehmen Mundgeruch entstehen lässt. Letztenendes führt eine unbehandelte Entzündung dann oft zum Verlust des Implantates!

Leider raten einige Zahnärzte und auch Implantologen zu früh zu einer Entfernung der entzündeteten Implantate. Solange die Implantate noch fest sind, besteht eine gute Chance auf Heilung des Kieferknochens, wenn eine fachkundige und rechtzeitige Behandlung erfolgt!

Behandlungsmethode:

Vorbeugung durch:
1. Eine im Turnus durchgeführte Reinigung nach dem Einsatz des Implantates.
1.a. Nachsorge und Einhaltung von Kontroll-Untersuchungen und,
1.b. selbstverständlich auch die eigene tägliche Zahnreinigung durch Zahnseide, Mundspühlung etc.

-NEU-
bei einer bereits entstandenen Entzündung:

2. Dental-Laser ermöglichen eine äußerst effektive Behandlung von Entzündungen an "noch festsitzenden" Implantaten.
Wir erreichen gute Resultate durch die Kombination zweier Lasertypen.
Durch Er-Yag-Laser und den Nd-Yag-Laser wird die Entzündung vollständig entfernt und die Keimfreiheit wiederhergestellt, sodass sich der Knochen wieder regenerieren kann.

Dr. med. dent. Günter Leugner und Zahnarzt Andreas Leugner