Dienstag, 13. November 2012

Parodontologie Bochum News: Parodontitis, eine Gefahr für den gesamten Körper, www.zahnarzt-bochum.de

Parodontitis belastet den gesamten Körper
Zudem neben Karies, die häufigste Ursache für frühzeitigen Zahnverlust


Keime greifen den Zahnhalteapparat an, und auf diese Weise entsteht dann im ungünstigsten Fall eine Parodontitis. Hunderte verschiedenster Bakterienarten leben normalerweise, permanent in unserem Mund. Viele sind harmlos, ... einige sogar recht nützlich. Doch bei schlechter, oder sogar ausbleibender Mundhygiene können einige Bakterienarten aggressiv werden. Nicht nur die Zähne und der umgebende Mundraum können dann ersthaft erkranken; - Nein, der gesamte menschliche Körper wird oftmals in Mitleidenschaft gezogen bei einer fortschreitenden Parodontitis.

Es beginnt oft harmlos und nahezu unmerklich. Beim Beißen in eine Frucht, oder beim täglichen Zähneputzen blutet das Zahnfleisch ein wenig. Ein Warnsignal! Andere Symptome, wie ständiger Mundgeruch, Rückgang und Verdickung des Zahnfleisches kommen oftmals dazu und werden leider vom Patienten nicht, oder nicht genügend beachtet! Das ist alles schon schlimm genug, doch viele wissen nicht, dass sich eine Parodontitis auf den gesamten Körper auswirken kann! Über das jetzt chronisch entzündete Zahnfleisch können schadhafte Parodontitis-Bakterien in den Blutkreislauf gelangen. So werden dann auch andere Stellen des Körpers erreicht und die Bakterien richten dort manchmal (weit weg vom Mundraum) ebenfalls schlimme Schäden an. Eine aggressive Parodontitis kann dem Immunsystem des Körpers ernsthaft schaden. Zusammenhänge zwischen einer Parodontitis und Herz-Kreislauferkrankungen und einem erhöhten Schlaganfall-Risiko sind wissenschaftlich längst bewiesen.

Lassen Sie es bitte gar nicht erst so weit kommen! Die beste "Waffe" gegen eine Parodontitis ist eine sehr gute Mundhygiene. Eine leider schon bestehende Parodontitis, kann durch eine professionelle, zahnärztliche Behandlung zum Stillstand gebracht werden.

Kontaktieren Sie uns bitte umgehend, wenn Sie der Meinung sind, dass bei Ihnen eine Parodontitis entsteht, oder Ihnen hier, in diesem Artikel beschriebene Symptome bekannt vorkommen.

Dr. med. dent. Günter Leugner und Zahnarzt Andreas Leugner

Dienstag, 6. November 2012

Parodontologie Bochum informiert: Zähne erhalten durch gute "Ersatzzähne", www.zahnarzt-bochum.de

Zahnarzt Bochum informiert:
Die Teleskopbrücke nach dem "Bochumer Erfolgskonzept"


Zur Abbildung: Teleskopbrücken. Der definitive Zahnersatz, die Reiseprothese,
die Situation mit Keramik-Innen-Teleskopen

Wenn nach durchlebter Parodontitis und einer mit Erfolg durchgeführten Parodontalbehandlung Zahnlücken und ein wenig gelockerte Zähne festgestellt werden, müssen die Zähne verblockt werden. Auch bei reduzierter Verankerung der Wurzeln im Knochen kann dieses den gelockerten Zähnen wieder Halt verleihen. Gemäß dem Sprichwort: "Gemeinsamkeit macht stark", müssen möglichst viele Zähne zu einer Einheit zusammengefasst werden. Manchmal ist es sinnvoll, gelockerte Zähne mit fest im Knochen verankerten Implantaten durch Brücken zu schienen. Nicht immer ist es möglich alle Zähne durch eine Parodontose-Behandlung zu erhalten. In der entstandenen Zahnlücke muss dann ein Ersatzzahn befestigt werden. Die "Ersatzzähne", die nun angefertigt werden, müssen die langfristige Erhaltung der gelockerten Zähne auch gegen die starken Kaukräfte gewährleisten. Eine sichere Verblockung ist auch erforderlich zur Erhaltung einer guten Putzfähigkeit.

Fest einzementierte Brücken sorgen für eine gute Verblockung, doch die für den Erfolg erforderliche gute Mundhygiene ist unter einer Brücke eine oft nahezu unlösbare Aufgabe. Gelegentlich kommt es in parodontal vorgeschädigtem Gebiß zu einem wirtschaftlichen und konstruktionsbedingtem Totalverlust der gesamten festsitzenden Versorgung, wenn ein Zahn entgegen der Einschätzung nicht langfristig als Brückenpfeiler erhalten bleiben kann.
Teleskopierende Brücken sind nicht nur wirtschaftlich der ideale Zahnersatz von Zahnlücken nach erfolgreicher Parodontitis-Behandlung, da sie zur Reinigung abgenommen werden können.


Die Vorteile sind: Eine gute Reinigung, Schienung gelockerter Zähne, Kombinationsmöglichkeit zwischen Implantaten und natürlichen Zähnen.
Selbst wenn Zähne verloren gehen, können diese Brücken weiterhin ihren Dienst tun. Statt Kronen werden auf den Zähnen und Implantaten Keramikhütchen aus sehr strapazierbarer Zirkonoxid-Keramik aufzementiert. Diese Hütchen (auch Innen-Teleskope genannt) passen sehr genau in die goldenen Außenteleskop-Kronen der abnehmbaren Brücke. 


Wird die Teleskopbrücke entfernt, verbleiben die Innenteleskopkronen zum Schutz auf den Zähnen. Klebemassen sind wegen der guten Haftung auf der Basis der absoluten Präzisionspassung nicht erforderlich.



Auch wenn diese "Ersatzzähne" in der Funktion sehr stabil und strapazierfähig sind, und Reparaturen eher selten erfolgen müssen, wird schon vor der endgültigen Anfertigung ein Reiseprovisorium erstellt. Denn fällt der Zahnersatz einmal während dem Putzen versehentlich ins Waschbecken, oder kommt es zu Unfällen mit Zahnbeteidigung, sind sogar Frakturen der Brücke möglich. Das Reiseprovisorium dient dazu, den Zeitraum bis zu einer möglichen Reparatur zu überbrücken.


Diese Zahnversorgung kann in jeder Hinsicht auch höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht werden.

Haben Sie weitere Fragen zu diesem Thema?
Dann nehmen Sie doch bitte Kontakt mit uns auf.

Dr. med. dent. Günter Leugner und Zahnarzt Andreas Leugner